Der gesunde Mensch –  Die Kunst sich selbst gesund zu führen

Es ist Freitagabend, die Arbeitswoche ist vorbei und endlich hast du Zeit für dich – Freunde treffen, deinen Hobbies nachgehen, Sport treiben – doch irgendwie fehlt dir zu allem die Motivation. Du fühlst dich kaputt und müde, irgendwie ausgelaugt und willst am liebsten niemanden sehen, außer deinen Fernseher. Kennst du diesen Zustand? Klingt nicht wirklich nach der Beschreibung eines gesunden Menschen, oder?

Tatsächlich trifft diese Beschreibung aber auf viele, auch junge, Arbeitnehmer:innen zu. Die Ursachen für solche Zustände sind individuell sehr verschieden und können auch absolut unbedenklich sein, besonders wenn gerade stressige Phasen im Beruf anstehen, die aber ein absehbares Ende haben. Was aber, wenn dieser Zustand zum Normalzustand wird? Die gute Nachricht ist, dass wir selbst eine Menge dafür tun können unser eigenes Wohlbefinden zu steigern und gesund zu leben. Was genau einen gesunden Menschen ausmacht und wie wir unser Leben gesünder gestalten können erfahrt ihr in diesem Artikel.

Balance von Körper, Geist und Seele – was einen gesunden Menschen ausmacht

Sich gesund zu fühlen und gesund zu sein, wird zu einem großen Teil davon beeinflusst, wie verantwortungsvoll wir mit unserem Körper umgehen. Dazu gehört besonders eine gute Ernährungsweise. Deswegen haben wir hier eine kleine Checkliste zur Vitalernährung für euch:

  • Nahrungszusammensetzung: Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in ausgewogenen Anteilen
  • Nahrungsmenge: Weniger ist mehr
  • Nahrungsauswahl: Lebensmittel, Genussmittel und Nährmittel unterscheiden können
  • Nahrungsverhalten: Bewusste Ernährung bzw. Essen
  • Flüssigkeit: Wasser und ungesüßten Tee
  • Ergebnis: Hohe Leistungsfähigkeit

Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung ist auch körperliche und mentale Entspannung ein wichtiger Komplex der Gesundheit. Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Meditation sind ja bereits seit längerem ziemlich populär – und das nicht ohne Grund. Die positive Wirkungsweise von Yoga und Co. wurde mittlerweile in vielen Studien untersucht und belegt. Besonders zur Erhaltung der eigenen Gesundheit ist die Fähigkeit zu entspannen besonders wichtig. Auch wenn ihr noch nicht regelmäßig meditiert oder Yoga macht, denkt immer daran, ausreichend Pausen zwischendurch zu machen. Stellt eine Balance zwischen den Anforderungen an euch und euren Fähigkeiten her, sodass weder eine Über- noch eine Unterforderung auf Dauer für euch entsteht!

Die letzte große Säule für die eigene Gesundheit ist die Bewegung – und nein, ihr müsst um gesund zu bleiben nicht 5x pro Woche zwei Stunden trainieren. Tatsächlich reichen bereits 2 ½ Stunden moderates Training pro Woche aus, um euren Körper fit zu halten. Am besten erreicht ihr dies übrigens durch eine Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport sowie Beweglichkeits- und Reaktionstraining.

Auch wenn das jetzt keine neuen Erkenntnisse sind, werden sie doch noch zu selten umgesetzt – am besten klappt die Umsetzung übrigens mit einem festen Plan und Zielsetzungen die eigene körperliche Fitness betreffend. Dies ist ein weiterer wichtiger Faktor für eine gesunde Lebensweise: Reflektion über die eigenen Lebensziele und die Umgebung, in der wir gesund leben können und wollen.

Tipp:

Nehmt euch doch mal bewusst 1 Stunde Zeit und schreibt eure individuellen Ziele und Bedürfnisse an eure Umwelt auf. Prüft regelmäßig, ob ihr diesen näher kommt bzw. sie befriedigt werden und justiert aktiv nach.

 

Gesundheit ist mehrdimensional –
wie Geistige, seelische, soziale und ökologische Gesundheit unseren Alltag bereichern

Den meisten Menschen sind die Aspekte von Gesundheit im ersten Absatz dieses Artikels bekannt, weit weniger Beachtung finden jedoch die Ebenen der geistigen, seelischen, sozialen und ökologischen Gesundheit. Deswegen möchten wir eure Aufmerksamkeit besonders auf diese Teilbereiche der Gesundheit lenken, denn diese haben auch einen großen Einfluss darauf, ob ein Mensch sich gesund fühlt oder nicht.

Geistige Gesundheit ist dann erreicht, wenn ein Mensch seine Fähigkeiten voll ausschöpfen kann und sich in der Lage fühlt auch anstrengende Lebensphasen bewältigen zu können. Um diesen Zustand zu erreichen ist es wichtig, auf die eigenen Ziele fokussiert zu bleiben und die eigene Aufmerksamkeit dementsprechend zu lenken.

Tipp:

Dazu gehört es auch einfach Dinge als nicht wichtig zu erkennen und sich nicht mit ihnen zu beschäftigen.

Seelische Gesundheit kann man besonders dadurch fördern sich selbst immer wieder daran zu erinnern, dass es wichtig ist auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und diese auch zu befriedigen. Wir alle dürfen und müssen Pausen machen und auf unsere Emotionen achten! Besonders wichtig ist es auch zu erfahren, dass wir durch unser eigenes Handeln unsere Wohlergehen beeinflussen können und so auch Motivation erzeugen können.

Tipp:

Nimm dir in schwierigen Situationen Zeit für eine kleine Reflektion und erinnere dich daran, dass du selbst in der Lage bist deine Situation zu beeinflussen.

Die soziale Gesundheit wird maßgeblich durch die Kommunikation mit deinem Umfeld beeinflusst. Achtsame und wertschätzende Kommunikation führt zu gesunder Kommunikation und zu gesunden Beziehungen. Gesunde Kommunikation funktioniert am besten indem du:

  • Bei der Wahrheit bleibst
  • Ohne Gewalt (Drohungen, Manipulation, Lautstärke) kommunizierst
  • Lobende und wertschätzende Worte wählst
  • Aktiv dich und andere stärkst und ein Netzwerk aufbaust
  • Deine Worte mit Bedacht wählst und auch mal nur zuhören kannst
  • Anderen Menschen Erfolge gönnst
  • Anderen Menschen gegenüber immer wohlwollend bist
  • Die Meinung anderer respektierst und achtest

Auch wenn es eventuell banal klingt, die Gestaltung der Räume, in denen wir uns befinden, besonders unsere privaten Räume und Arbeitsplätze, hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Achte darauf, dass diese Räume mit Dingen gefüllt sind, die dir einerseits gut tun und andererseits einen praktischen Nutzen haben. Ein Großraumbüro mit Neonröhren und grauen Fliesen wird uns in den seltensten Fällen gut tun und auch die Arbeit wird dadurch keinesfalls besser. Auch sollten die Räume in denen wir uns oft aufhalten eine gute Temperatur haben, Sonnenlicht hereinlassen, mit Grünpflanzen ausgestatt und gut zu lüften sein, denn gute Luft ist gesund für unseren Körper und unseren Geist.

Wenn du all diese Punkte in großen Teilen berücksichtigst und dich ab und an daran erinnerst, dass du aktiv etwas für dich und deine Gesundheit tun kannst, denken wir, dass du dich sehr viel seltener vollkommen ausgelaugt und erschöpft fühlen wirst.

Für weitere Tipps rund um Gesundheit im Privatleben und Beruf sowie BGM und Health Leadership schau gerne auch auf unseren Accounts bei Instagram und Facebook vorbei.

Add Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *